Montag, 21. Januar 2013

There are more wishes than stars...

Sodala, grade ist das Tweedkleid fertig geworden (:
Alsooooo wirklich zufrieden bin ich ja nicht : / (war ich das schon einmal??).

Nachdem ja die eindeutige Mehrheit hier, in facebook und im Familien- und Freundeskreis  für die Schuluniform gestimmt haben, war ich auch überzeugt (vor allem Irrlicht und Eva haben mich mit dem Längenverhältnisargument überzeugt. Danke, dass ihr euch so differenzierte Gedanken für mich macht :*) und hab mich mal fröhlich ans Werk gemacht. Und trotz Püppi bin ich immer noch nicht in der Lage, Röcke gleichmäßig abzuschneiden. Es war natürlich krumm und schief und scheps, wie wir in der Oberpfalz sagen, und plötzlich war viel mehr weg, als ich eigentlich wollte :O (Notiz an mich selbst: Das war nicht das erste Mal! *grrr*)
Und seit mich die oben Genannten auf dieses ungünstiges Verhältnis zwischen Oberteil und Rock hingewiesen haben,  macht mich das total wahnsinnig *unglücklich*

Weiter in der Reihe von Desastern, die mir das Kleid vermiest haben: Komischerweise gehe ich immer erstmal davon aus, mein gekaufter Stoff hat eine Breite von 150cm. Derweil sind doch 1,40m viel üblicher! Alsooo hatte ich (ganz knapp) zu wenig Stoff für die Ärmel und die sind jetzt so eng, dass ich mir das Kleidchen weder selber anziehen, noch ausziehen kann, geschweige denn, mir meine Haare zu machen (und wie oft ich am Tag meine Frisur wechsel - während Vorlesungen, in der Bib, beim Essen - auf, zusammen, auf, durchwuschel ... ).

Derweil hab ich mir doch so eine Mühe gemacht. Und komplett gefüttert. Mit Nahttaschen! Schaut mal:

Jaaa, es ist jetzt nicht soo aufgeräumt. Aber man erahnt die Nahttaschen. Da passen sogar kleine Bücher rein!

Ich bin nicht so gut im Posen posen ^^ Aber man sieht hier, wie schön enganliegend die Ärmel sind *räusper*

kleines Outtake - jaja, auf High Heels stehen will geübt sein (:

wie viel muss ich eigentlich noch nähen, bis ich irgendwann gelernt habe, Reißverschlüsse ordentlich zu verarbeiten???

Meine tollen Ärmel: schauts, die sind mit Reißverschluss (sogar ganz ordentlich eingesetzt *stolz*), die kann man vorne ein bisserl (oder auch ganz, aber das ist eigentlich nicht Sinn der Sache) offen lassen und das schaut dann hübsch aus (:

a bisserl dem Narzissmus frönen, mit einem nett bearbeiteten Bild. Aber mein Ring in der Nase muss jetzt dann her. Und meine Dreads. 

Falls ihr euch jetzt fragt, was der Titel soll: Zu dem Kleid inspiriert hat mich eine u.a. meine neues Lieblingsserie "Girls" von Lena Dunham (Ihr müsst euch unbedingt "Girls" anschauen! Schaut euch Girls an!! UNBEDINGT! Das macht glücklich! Ich erfahre es, wenn ihr es nicht tut....) .
Am Ende einer Folge kommt dann ein Lied von Harper Simon vor, das mich in letzter Zeit auch irgendwie begleitet. Mein Leben ist zur Zeit irgendwie seltsam. Beziehungsprobleme. Ich weiß aber nicht ob ich glücklich, traurig, gelähmt, befreit oder einfach nur verwirrt sein soll. Also, bemitleidet mich bitte nicht.
Und zu dem Kleid passt der Text ja auch ein klein wenig ^^ "...more wishes than stars..."



und falls ihr euch wundert (so wie ich das getan hab, als ich das das allererste mal den Ausschnitt in der Serie gehört hab) - er ist wirklich Paul Simons Sohn :D

Machts gut, Leute, mit meinem Klausurenlernplan bin ich eh schon wieder hoffnungslos in Verzug *u*

Montag, 14. Januar 2013

1, 2 oder 3? *hüpf*

Hallo ihr Lieben?

Ich bräuchte bitte mal eure stilistische Beratung ((:
Ich nähe mir gerade ein winterliches Tweedkleid, das stell ich dann genauer vor, wenn ich fertig damit bin. Aber vorher bräuchte ich noch kurz eure Meinung .

Geplant hatte ich das ganze in der momentan ziemlich modernen (hab ich mir sagen lassen ^^) Midi-Länge. Jetzt hab ich aber festgestellt, dass ich die aber nur mit High Heels tragen kann, alles andere sieht trampelig aus (oder nicht???), und wann trägt man im Alltag schon High Heels?

Dann hab ich als nächstes mal die Länge ausprobiert, die in meinem Schrank so die Vorherrschaft hat. Allzu kurze Sachen trage ich eher selten.

Und dann dachte ich mir, dass der omalige Stoff und der tantige Kragen (s.h. letztes Bild) doch irgendwie einen kleinen Stilbruch in Form eines ultrakurzen Rockes gebrauchen könnten. Ich hab diese Form einfach mal die "Bloggerinnenlänge" genannt. Sorry, ich möchte meine Leser nicht über einen Kamm scheren und ich muss auch sagen, dass ich dabei niemanden von euch vor meinem inneren Auge hatte. Ich habe da eher an großstädtische Mädchen mit Nikon Kameras und Jutebeuteln (mia in Bayern sogn da "Rogl" dazua) mit Haarkonten, ultrakurzen Röcken / Kleidern / Hosen und ultraweiten Strickpullis gedacht ^^

Also was meint ihr?

Wie gesagt, ein original 60er Spitzenkragen kommt noch ran und Ärmel *hust* könnt ihr ja auf dem Plan sehen. Und natürlich würde der Rock im Falle "Schuluniform" und "Bloggerin" schöner fallen (*argh* Wortwiederholung!), weil ich dann keinen doppellagigen halben Meter hochgesteckt hab...


Und zum Schluss möchte ich noch den Bene und die Antonia grüßen - das schönste Geschwisterpaar, das ich kenne! Danke, dass ihr meine Fans seit, ich liebe euch!
So. Genug der Lobhudelei.

Dienstag, 1. Januar 2013

Störtebeker

Hallo, ihr Lieben (:
Ich hoffe, ihr hattet einen guten Rutsch ins neue Jahr, eine tolle Party und seit nicht ganz so schlimm verkatert wie ich *u*
Nein, einen Jahresrückblick mache ich nicht. ZUmindest nicht ausführlich. Wobei das Jahr 2012 wirklich das bisher ereignisreichste und (wahrscheinlich) auch das bisher beste war: Ich habe einen Blog begonnen, eine Krinoline genäht, war in London, habe mein Abitur doch ziemlich erfolgreich bestanden, hatte eine wunderschöne Interrailtour mit 3 Freundinnen, meine Beziehung hat sich in diesem Jahr perfektioniert, ich war in Kroatien und auf einem Festival und einigen tollen Konzerten, habe ein doch irgendwo auch schönes Studium begonnen und einige sehr, sehr wervolle Personen an der Uni und - ja - im Internet (Hope to see you in real life sometime, Hvitrose!) kennengelernt. Nicht zu vergessen sind viele Nachmittage mit Freunden, durchfeierte Nächte, laue Sommerabende - einfach die kleinen Dinge, die das Leben so lebenswert machen.
Natürlich ist nicht nur Positives passiert und nicht alle meine Erwartungen haben sich erfüllt: drei meiner Katzen wurden überfahren und mein größter Wunsch für nach dem Abi - nach Irland zu gehen - hat sich leider nicht erfüllt.
Aber trotzdem kann man durchaus von einer sehr positiven Bilanz sprechen (:

Huchjen - jetzt hab ich euch doch mit meinem sentimentalen Geplänkel aufgehalten...
Eigentlich wollte ich euch ja etwas ganz anderes zeigen:

- 2 Monate Arbeitszeit - 1400 Meter Wolle - 57€ - 16 089 Maschen -
Meine Damen und Herren: Ich präsentiere Ihnen mein erstes ernstzunehmendeeeees HÄKELWERK!

 
wahrscheinlich wird es vorerst aber nochdas Letzte seiner Art sein :D
Das Ganze ist, wie ich vielleicht schonmal erwähnt hab, ein (doch sehr verspätetes) Weihnachtsgeschenk für meinen Freund.
Häkeln ist eigentlich ganz nett. Vor allem Busfahrten und Vorlesungen werden kurzweilig, wenn man dem Teil beim Wachsen zusieht,  und da die Hände beschäftigt sind, isst man beim Fernsehen weniger Nüsse, Chips und Salzstangen.

Früher hatte ich immer totalen Respekt vor solchen Arbeiten. Gut, ich nähe, aber ich finde, das Häkeln (oder Stricken) ist um einiges faszinierender. Schließlich schafft man praktisch aus dem Nichts nur mit minifutzikleinen Maschen ein dreidimensionales Gebilde, das selbst einem Riesen wie meinem Freund passen o.Ô
Am Schluss war es dann aber doch ziemlich ermüdend. Auf der Rückseite waren gefühlte zweihundert Fäden zu vernähen und dann das Zusammenfügen!!!
Ich hab jeweils den 30. und 31. Dezember eigentlich komplett mit häkeln, vernähen und zusammennähen verbracht. Nebenbei hab ich mir die ersten 1 1/2 Staffeln Game Of Thrones angeschaut. (Ihr wollt nicht wissen, was ich danach so geträumt hab...)
Bis auf das, dass die Maschen ein bisschen groß geworden sind, bin ich eigentlich wirklich zufrieden mit dem Ergebnis.
Wenn ich am Schluss nicht so genervt gewesen wäre, würde ich mir glatt selber einen machen :D

Und am Schluss noch eine Neujahrsmorgenaussicht: (diesmal hab ich nicht aus dem Fenster photographiert, sondern auf den Auslöser gedrückt, als ich morgens aus meinem Bus gestiegen bin)